Rahmenpläne

Der Rahmenplan bildet den „Rahmen“ oder das „Gerüst“ unserer Ziele und unserer pädagogischen Arbeit. Er wird in Einklang mit den Anforderungen des Bay. Erziehungs- und Bildungsplanes erstellt.

Der Rahmenplan wird für die Dauer von mehreren Wochen von den pädagogischen Mitarbeiterinnen des Kindergartens erarbeitet. Vorschläge der Kinder werden mit aufgenommen. Feste Themen sind die Jahreszeiten und die Feste im Jahresablauf. Dazwischen ist Raum für Themen, die sich an den Bedürfnissen der Kinder oder an aktuellen Ereignissen orientieren. Deshalb können sie auch in den beiden Gruppen unterschiedlich sein.

Der Rahmenplan ist so aufgebaut, dass die Kinder in den verschiedenen Entwicklungsbereichen gefördert, unterstützt und begleitet werden. Dabei dürfen die einzelnen Bereiche nicht isoliert gesehen werden. Lernen und Erleben im Kindergarten geschieht immer nach einer ganzheitlichen Methode, d. h. die einzelnen Bereiche greifen ineinander und geben zusammen erst ein Ganzes.   Die Entwicklungspsychologie lehrt uns, dass Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren nicht abstrakt, d. h. nur über das Gehirn, sondern über die verschiedenen Sinne lernen. Je mehr Bereiche bei einem Kind angesprochen werden, desto größer ist der Lernerfolg.